Outdoor-Bekleidung: Das Zwiebelprinzip verstehen
Professionelle Outdoor-Bekleidung basiert auf dem Lagensystem (Layering-Prinzip): Drei Schichten arbeiten zusammen, um Feuchtigkeit abzutransportieren, zu isolieren und vor Wind und Regen zu schützen.
Die drei Schichten erklärt
Baselayer (Innenschicht): Direkt auf der Haut — transportiert Schweiß nach außen. Merino-Wolle (z.B. Icebreaker) oder synthetische Materialien wie Polypropylene. Baumwolle ist tabu: sie saugt sich voll und kühlt den Körper.
Midlayer (Isolationsschicht): Fleece oder Daunenjacke — speichert Körperwärme. Bei feuchten Bedingungen: synthetische Füllung (Primaloft). Bei trockenem Klima: Daunen für bestes Wärme-Gewicht-Verhältnis.
Hardshell (Außenschicht): Schützt vor Wind und Regen. Gore-Tex ist der Goldstandard, es gibt aber günstigere Alternativen wie eVent oder hauseigene Membranen.
Qualitätsmerkmale bei Outdoorjacken
Achte auf Wassersäule (mindestens 10.000mm für zuverlässigen Regenschutz), Atemaktivität (MVTR > 10.000g/m²/24h), vollständig abgeklebte Nähte und hochwertige Reisverschlüsse (YKK oder SRP).
Letzte Aktualisierung: April 2025.